Vielen Dank Daniel von Coffee Circle für euren Bericht:)

 

624 km Luftlinie trennen Berlin und Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs. Die beiden Städte verbindet jedoch die Lust auf richtig guten Kaffee. Auf welche Spots ihr bei eurem nächsten Graz-Aufenthalt auf gar keinen Fall verzichten solltet, erzählt euch unser Coffee Guide Autor Daniel.

Ginko Greenhouse

Ganz versteckt, in der winzigen Altstadtpassage auf Höhe des Hauptplatzes, befindet sich das kleine, aber feine Ginko Greenhouse. Im Oktober 2015 ist das vegane Café aus dem, sich in der Grazbachgasse befindlichen, Mutterrestaurant Ginko ausgezogen. Angeboten wird zum einen der Greenhouse Blend: direkt gehandelte Kaffeebohnen aus Brasilien und El Salvador, zusammengestellt und geröstet von Johanna Wechselberger, Masterbarista (Level3) von der Vienna School of Coffee. Dieser wird für alle Espresso-Spezialitäten verwendet. Zum anderen bietet das Greenhouse eine wechselnde Auswahl an Filterkaffees an, die in der Aeropress oder dem Kalitafilter aufgebrüht werden. Ich habe mich für die Sorte “Black Coffee” aus Norwegen entschieden, die sich scheinbar von der norwegischen Black Metal Kultur inspirieren lassen hat - dunkle Aromen von karamellisiertem Zucker, Erdbeeren und Nuancen von rotem Apfel. Ich selbst schmeckte nur eines und das war echt leckerer Kaffee. Zur Auswahl standen ebenfalls Röstungen aus Berlin, Island, Schweden und Neuseeland. Auch  die Ausstattung lässt Barista-Herzen höher schlagen. Die Victoria Arduino Black Eagle sei angeblich die beste Espressomaschine in ganz Graz, die Mühle das modernste Stück am Markt. Tipp: Die Karte des Greenhouse hat noch viel mehr zu bieten als guten Kaffee. Von frischen Frühstückbowls über Bio-Superfood-Smoothies, bis hin zu frisch gebackenen veganen Kuchen. Clean-eater, Veganer und kleine Sünder kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten!

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Foto c coffeecircle

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